Israel im

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 Januar 2012
 

Fotos u. Text v. Peter Rode

1. Tag - Jerusalem
Ölberg, NAI-Redaktion, ICEJ-Wannsee-Gedenken

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Der 1. Tag in Jerusalem begann mit einer Vorstellrunde der Reiseteilnehmer. Danach ging es zum Ölberg, nach Gethsemane und in die Altstadt mit der Via Dolorosa. Nach einem Mittagessen ging es zur Grabeskirche, Golgatha und Gartengrab. Dort feierten wir als Gruppe zusammen das Abendmahl.
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Wir besuchten die Redaktion von  Israel Heute und lauschten einem Vortrag von Ludwig Schneider. Besonders interessant fand ich seine Ausführungen über die Entwicklung der messianischen Gemeinden in Israel: Gab es zur Zeit der Staatsgründung so gut wie keine messianischen Juden, gibt es heute 300 Gemeinden mit insgesamt ca. 15.000 Mitgliedern, davon allein 13 Gemeinden in Jerusalem.
Interessant und gleichzeitig bedauerlich war zu hören, dass es in Israel nur noch 210 Überlebende des Holocaust gebe. In wenigen Jahren wird es wohl keine Zeitzeugen mehr geben.
Am Abend waren wir Gäste beim Empfang zum Gedenken des 70. Jahrestages der Wannseekonferenz. Verschiedene Vertreter deutscher christlicher Werke gaben kurze Statements und Eindrücke wieder. Der allgemeine Tenor war: Die Schuld von damals ist vergeben, aber es darf der vielen neuen antisemitischen Angriffe auch nie vergessen werden, was damals geschah.
Besonders bewegend war der Auftritt eines 90-jährigen israelischen Brigadegenerals, der mit großer Fröhlichkeit sogar ein Lied zum Besten gab und einige Orden verteilte. Tief bewegend seine Aussage, dass er beginnt zu glauben, weil er Christen kennengelernt hat, die ihren Glauben überzeugend leben.
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121a Jerusalem Ölberg Gräber
121a-Jerusalem Ölberg jüdische Gräber

Michal, unser Guide in Jerusalem

127a Jerusalem Gehtsemane-2
Lidwig Schneider, Nachrichten aus Israel
143 Jerusalem Gartengrab
Int. Christl. Botschaft Jerusalem - Empfang

 

2. Tag - Jerusalem und Bethlehem
Yad Vashem, Geburtskirche, Beit Liqa`

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Der 2. Tag in Jerusalem (20.1.12) begann mit einer Gedenkfeier in Yad Vashem zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz (Beschluss der "Endlösung" der Judenfrage). Viele christliche Werke legten Kränze auf dem Warschauer Ghetto-Platz nieder und bekundeten ihre Solidarität mit dem jüdischen Volk.
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Anschließend besuchten wir die Außenanlagen des Israel-Museums  mit einem Modell des früheren Jerusalems inkl. Tempel.
Weiter ging es nach Bethlehem und besuchten dort die Geburtskirche.
Beeindruckend war anschließend der Besuch bei der arabisch- christlichen Gemeinde Beit al Liqa', ein imposantes (großes) Werk mit Gunst beim Volk und der Regierung, weil sie sich sehr erfolgreich um Kinder kümmern - Spielplatz, große Spielhalle "Arche" im Bau.
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Am Abend besuchten wir die Western-Wall (Klagemauer), die voller Menschen war. Es war Sabbat-Beginn und geklagt wurde dort gar nicht! Im Gegenteil, selbst eine große Gruppe Soldaten tanzte ausgelassen und sang bekannte hebräische Loblieder. Leider durften wir wegen des Sabbats keine Fotos machen. Dafür habe ich ein Foto von 2009 beigefügt.

 

Kranzniederlegung in Yad Vashem
262Bethlehem Geburtskirche Eingang
Beit al Liqa'
Johnny und seine deutsche Frau

 

3. Tag  - Jordan, Totes Meer, Galiläa
Taufstelle, Qumran, Totes Meer, See Genezareth, Tiberias

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Am dritten Tag verließen wir das winterliche Jerusalem. Zunächst ging es zur neuen Taufstelle am Jordan. Danach fuhren wir nach Qumran zu den Ausgrabungen der rituellen Bäder der Essener zu Füßen des Gebirges der Negev-Wüste. Dort fand man die berühmten Schriftrollen mit den ältesten Texten des AT sowie weiterer Skripte. U.a. kann man nun anhand der Schriften erklären, wie es zu der Volkszählung kam, die Maria und Josef veranlasste, nach Bethlehem zu gehen.
Weiter ging es anschließend zum Baden ans benachbarte Tote Meer. Unsere Reiseleiterin erzählte uns folgende Geschichte: „Eine Reisegruppe kam ans Tote Meer und wunderte sich über einen Fischer, der seine Angel ausgeworfen hatte. Nun, jeder weiß, dass es im Toten Meer kein Leben gibt, also auch keine Fische. Ein neugieriger junger Mann fragte den Angler scherzhaft, wie viele Fische er denn heute schon gefangen habe.  Der Angler antwortete: Das verrate ich Ihnen nur, wenn Sie mir 20 Euro geben. Jetzt erst recht neugierig geworden, gab der Tourist dem Fischer 20 Euro. Nun, so war seine Antwort: Sie sind heute der dritte!“

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Nach ausgiebigem Bad und Mittagessen ging es weiter durch das fruchtbare Jordantal zum See Genezareth. Wir besuchten die Ausstellung eines Bootes aus der Zeit Jesu und fuhren dann selbst mit dem Boot nach Tiberias. Mitten auf dem ruhigen See lobten und priesen wir die Gegenwart Gottes. Am nächsten Tag sollte der See längst nicht mehr so ruhig sein.
Der Tag wurde mit einem Besuch vom Gründer der messianischen Pniel- Gemeinde in unserem Hotel beendet. Beeindruckend, was Gott unter seinem auserwählten Volk tut:
Seit 1963 lebt er in Israel, damals gab es weniger als 10 messianische Gemeinden in Israel
Seit 1985 lebt er in Tiberias, 1978 begann die Pniel-Gemeinde mit einem kleinen Hauskreis
Bis 2007 trafen sie sich zunächst im freien, dann an verschiedenen angemieteten Orten
Seit 2000 haben sie ein eigenes Gebäude, das inzwischen aus allen Nähten platzt.
Heute ist die jüdisch-messianische Gemeinde auf 500 Personen angewachsen, darunter über 200 Kinder und Jugendliche.
Es ist, als ob sich das Wort aus dem Römerbrief erfüllt, dass die Decke von den Augen Israels genommen wird, wenn sie ihren Messias Jeshua Meshiach erkennen werden. Wie geschieht das: In Tiberias durch Zeichen und Wunder wie zu Jesu Zeiten. Die Menschen kommen zum Glauben, weil sie die Kraft Gottes erleben. Jesus offenbart sich ihnen als der Selbe, gestern, heute und in alle Ewigkeit.Leider hatte ich bei der Begegnung meine Kamera nicht dabei.

 

309. Jordan-1
313 Qumran Höhle
315. Qumran-Rolle-2
320-Qumran Wüste-1
325 Totes Meer-3

 

 

329a Totes Meer-5
343
Lobpreis auf dem Boot
Lobpreis auf dem Boot

 

4. Tag  - Tiberias, Kapernaum, Tel Aviv
Hotel Gilgal: Elisheva und Jakob Damkani

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Jetzt bin ich mit meinem Israel-Reisebericht am Sonntag, unserem letzten vollen Tag, angekommen. Wir hatten eine kurze Nacht in unserem Hotel in Tiberias. 
Als erstes besuchten wir den Berg der Seligpreisungen. Wie sehr hat sich der Ort im Vergleich zu 2009 verändert. Sogar blühende Rosen und Alpenveilchen gab es zu sehen. Und überall Tafeln mit den Sprüchen aus der Bergpredigt.
Dort machten wir auch das Foto von den christlichen Pilgern aus Nigeria. Wir hörten, dass Nigerianer ihre Reise nach Israel (die Moslems nach Mekka) gesponsert bekommen.
Anschließend ging es weiter nach Kapernaum, den Ort, den Jesus sich als Rückzugsort erwählte und wo auch Petrus wohnte. Wir besuchten eine recht große Synagoge aus dem 4. Jahrhundert und die Ruinen von dem Haus, in dem Petrus gewohnt hat.
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Danach verließen wir Galiläa in Richtung Tel Aviv, wo uns regnerisches Wetter erwartete.
Und nun zum letzten Teil. In Tel Aviv angekommen, erwartete uns heftiges Regenwetter, begleitet mit starkem Wind. Wir fuhren am Haus des Gerbers Simon vorbei. Dort hatte Petrus die Verzückung mit den unreinen Tieren, der von Gott angeordnete Beginn der Verkündigung des Evangeliums unter den Nationen. 2009 waren wir mit Elisabeth Syré bei der heutigen privaten Besitzerin eingeladen.
Dann ging es schnell ins Hotel Gilgal. In der obersten Etage gab es einen fantastischen Panoramablick über Tel Aviv.
Später lernten wir Jakob und Elisheva (Elisabeth) Damkani, die Eigentümer des Hotels kennen. Elisheva (Elisabeth) stammt aus Deutschland. Jakob hat auf eine beeindruckende Weise Jesus als seinen Messias kennengelernt: Ein Freund zeigte ihm wieder und wieder Bibelstellen aus dem Alten Testament, die auf Jesus hinweisen, bis er endlich kapitulierte und sein Leben Jeschua Hamaschiach (dem Messias Jesus) anvertraute. 
Jakob und Elisheva berichteten über die Wunder und Führungen Gottes in ihrem Leben und besonders über ihren spannenden Dienst unter der jüdischen Bevölkerung. So wie Jakob es selbst erlebt hat, konfrontieren sie ihre Mitbürger mit den Aussagen des AT über Jesus auf eine sehr direkte und trotzdem feinfühlige Art. Immer wieder dringen sie so bis zu den Herzen der Zuhörer durch und erleben "Bekehrungen" zum Messias Jesus. 
Im Juni/Juli 2012 wird Jakob in Deutschland sein und wahrscheinlich auch im Arche Zentrum.

Am nächsten Morgen ging es ganz früh zum Flughafen Tel Aviv und von dort wieder mit El Al in die winterliche Heimat.
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412
413a-Kapernaum
413b-Kapernaum Synagoge 4Jh
417. Kapernaum Haus des Petrus
421 See Genezareth-1

 

 

402 Seligpreisungen-1
422 See -Genezareth-2
950 Tel Aviv Mittelmeer
951-Tel Aviv Peter

952-Tel Aviv Elisheva und Jakob

 

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2012


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